AUGENBEHANDLUNGEN IN ANTALYA
Jeder unserer hochspezialisierten Fachärzte hat seine Laufbahn einem
bestimmten Bereich der Augenheilkunde gewidmet. Gemeinsam mit Ihnen erstellen wir einen individuellen
Behandlungsplan, bei dem Ihr Sehvermögen an erster Stelle steht – ganz gleich, ob Sie sich für
eine Augenlaser-Operation, eine Kataraktoperation, einen Linsenaustausch oder eine andere unserer Fachrichtungen interessieren.
Sie sind unsicher, welche Behandlung infrage kommt, oder suchen Rat zu einer Augenerkrankung? Unsere spezialisierten Augenchirurgen beraten Sie fachkundig auf Ihrem Weg zu besserem Sehen.

KATARAKTOPERATION
WAS IST EINE KATARAKTOPERATION?
Die Kataraktoperation ist der Linsenaustausch, der erforderlich wird, wenn sich im Auge ein Grauer Star (Katarakt) bildet. Dabei hat die natürliche Linse ihre Klarheit verloren und ist trüb geworden. Der Graue Star verursacht verschwommenes Sehen und Kontrastverlust und kann das Autofahren erschweren. Er kann in jedem Alter auftreten, ist aber aufgrund des natürlichen Alterungsprozesses des Auges bei Menschen über 60 Jahren am häufigsten. Grauer Star kann auch erblich bedingt sein oder durch andere Faktoren wie Diabetes oder frühere Augenverletzungen entstehen.
Unbehandelt schreitet der Graue Star in der Regel fort, beeinträchtigt das Sehen mit der Zeit immer stärker und führt schließlich zur Erblindung.
HORNHAUTTRANSPLANTATION IN ANTALYA
Was ist eine Hornhauttransplantation?
Bei einer Hornhauttransplantation wird die Hornhaut ganz oder teilweise ersetzt; welche Transplantationsart infrage kommt, hängt von der zugrunde liegenden Erkrankung ab.
Es gibt viele Gründe, warum die Hornhaut geschädigt werden und ihre Klarheit und Transparenz verlieren kann, was zu Sehverlust führt. Dazu gehören Infektionen, etwa durch das Herpes-simplex-Virus (Lippenherpes-Virus) oder im Zusammenhang mit Kontaktlinsen, Verletzungen, erbliche Erkrankungen wie die Fuchs-Endotheldystrophie oder die gittrige Hornhautdystrophie oder auch vorangegangene Katarakt- oder Glaukomoperationen.
Die optische Funktion der Hornhaut kann auch durch Erkrankungen beeinträchtigt werden, die ihre Form verändern, etwa Keratokonus oder pelluzide marginale Degeneration, sowie infolge früherer Infektionen oder Verletzungen.
Oft wird nicht die gesamte Hornhaut, sondern nur der erkrankte Teil transplantiert. Beim Keratokonus bedeutet das, dass die Endothelzellschicht unberührt bleibt und nur der vordere Teil der Hornhaut transplantiert wird (tiefe anteriore lamelläre Keratoplastik oder DALK).
Es gibt verschiedene Behandlungsarten, darunter die perforierende Keratoplastik, lamelläre Verfahren oder die selektive endotheliale Keratoplastik; Ihr Chirurg empfiehlt Ihnen die beste Behandlungsoption. Oder vereinbaren Sie eine Beratung bei uns und erfahren Sie, wie unsere Chirurgen die Behandlung auf Ihre individuellen Bedürfnisse abstimmen können.
TRÄNENKANAL-OPERATION TÜRKEI
VERSTOPFTER TRÄNENKANAL
Wenn Sie bereits mehrere nicht-operative Behandlungen gegen trockene Augen ausprobiert haben und weiterhin unter chronischen Beschwerden leiden, kann eine Operation in Antalya mit dem erfahrenen Augenchirurgen-Team von The More Clinics eine Option für Sie sein.
Was ist der Tränenkanal?
Wussten Sie, dass Ihr Tränenkanal nicht nur beim Weinen eine wichtige Rolle spielt, sondern auch dafür sorgt, dass die Tränen wieder abfließen? Ein winziger Gang unterhalb der Augen, der sogenannte Tränennasengang, leitet die Tränen von den Augen in die Nase. Ist dieser Gang verengt oder verstopft, können die Augen übermäßig tränen, sodass Tränen über die Wangen laufen.
Manchmal bemerken Sie auch vermehrten Schleim oder Verkrustungen rund um die Augen – ein Hinweis auf ein Problem mit dem Tränenkanal. In schweren Fällen kann ein verstopfter Tränenkanal sogar zu einer Infektion im Bereich zwischen Auge und Nase führen. Behalten Sie ungewöhnliche Symptome also im Auge – im wahrsten Sinne des Wortes!
Ist jedes Tränen der Augen auf einen verstopften Tränenkanal zurückzuführen?
Ein verstopfter Tränenkanal kann zwar tränende Augen verursachen, es gibt jedoch noch weitere mögliche Ursachen, darunter:
- Trockene Augen
- Allergien
- Infektionen
- Erkrankungen der Hornhaut
- Augenoperationen
- Fehlstellungen des Augenlids (z. B. Ektropium oder Entropium)
- Wimpern, die die Augenoberfläche berühren (Trichiasis)
- Veränderungen am Augenlid
- Andere Ursachen
Zu den gängigen nicht-operativen Behandlungen des trockenen Auges gehören:
- künstliche Tränen
- verschreibungspflichtige Augentropfen, die die Tränenproduktion anregen
- warme Kompressen oder andere Salben bzw. Tropfen zur Behandlung von Grunderkrankungen, die trockene Augen verursachen können
Manchmal reichen diese Behandlungen nicht aus. Wenn sich Ihre Augen weiterhin trocken und unangenehm anfühlen, kann Ihr Arzt Ihnen eine der folgenden Operationen bei trockenem Auge empfehlen.
Was ist besser – eine endoskopische DCR oder eine externe DCR?
Für die operative Behandlung von Problemen mit dem Tränenkanal kommen die endoskopische DCR und die externe DCR infrage. Die meisten Ärzte bevorzugen die endoskopische DCR, da sie weniger invasiv ist, eine schnellere Erholung ermöglicht und auch bei akuten Infektionen durchgeführt werden kann. Die externe DCR ist dennoch eine sinnvolle Option für Patienten, die schwer krank sind, eine besondere Anatomie aufweisen oder Blutverdünner einnehmen.
Zudem verblasst die Narbe einer externen DCR in der Regel mit der Zeit und ist kaum sichtbar, insbesondere bei älteren Patienten. Beide Verfahren haben ihre Vorteile und sollten mit Ihrem Arzt besprochen werden, um herauszufinden, welches für Ihre individuellen Bedürfnisse am besten geeignet ist.
WIE VERLÄUFT DIE ERHOLUNG NACH EINER TRÄNENKANAL-OPERATION?
Nach einer endoskopischen DCR verläuft die Erholung schnell und unkompliziert, mit nur geringen Blutergüssen und Schwellungen. Bis zu 48 Stunden kann etwas blutig tingiertes Sekret aus der Nase austreten, Schmerzen treten in der Regel jedoch nicht auf. Die meisten Patienten können noch am Tag der Operation umhergehen und leichten Tätigkeiten nachgehen, etwa am PC arbeiten oder fernsehen. Vermeiden Sie in den ersten zwei Wochen lediglich schweres Heben und Bücken.
Im Rahmen der Heilung wenden Sie in den ersten zwei Wochen antibiotische Augentropfen und ein kortisonhaltiges Nasenspray (Flonase) an. Außerdem sollten mehrmals täglich Nasensprays mit Kochsalzlösung verwendet werden, um die Nasengänge sauber zu halten – das kann die Heilung beschleunigen und die Atmung verbessern. Der Stent wird nach 2-3 Monaten entfernt, und das Tränen sollte sich bereits innerhalb einer Woche bessern.